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Nachhaltigkeit

Corona und das Klima

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Ein Virus der uns in Atem hält

Gerade in dieser schwierigen Zeit aufgrund von Corona wird uns allem noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig unsere Gesundheit ist. Leider tritt das im schnelllebigen Alltag oft in den Hintergrund – denn wir haben gar keine Zeit darüber detailliert nachzudenken, oder zumindest nehmen wir sie uns nicht. Aber das Coronavirus und die bestehende Krise beeinflusst unser Leben so gravierend, dass wir uns nicht länger vom alltäglichen Hamsterrad ablenken lassen können. Die Pandemie und die damit einhergehende Krise führte zu einer Entschleunigung, in der viele Menschen und vor allem die Wirtschaft in Deutschland innehielten.

 

Doch während die Corona Krise und die damit verbundenen Einschränkungen für viele, vor allem für die Wirtschaft, ein Fluch ist, ist sie für einen ein Segen: die Natur und das Klima und damit auf für den Klimaschutz. Denn die kann endlich mal wieder durchatmen. Weltweit weniger Lärm, kaum Flugzeugverkehr und leere Straßen statt Verkehrschaos sorgen dafür, dass die Treibhausgas Emissionen 2020 stark sinken werden. Ein Virus, das Coronavirus, tut also gerade mehr für den Klimaschutz als wir es bisher vermochten. Irgendwie traurig, oder? Was auch uns oft nicht so bewusst ist: unsere Gesundheit hängt auch vom Klima ab. Verändert sich das Klima, verändert sich auch die Welt für uns Menschen. Auswirkungen gibt es jetzt schon zahlreiche.

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Die Entwicklung in der Vergangenheit

2019 lagen die Treibhausgasemissionen in Deutschland laut den aktuellen Zahlen des Umweltbundesamts bei 805 Millionen Tonnen CO2. Immerhin ist das ein Rückgang des CO2-Ausstoßes um 35,7 Prozent gegenüber 1990.

Das Ziel der Politik für das Jahr 2020 verbunden mit dem Klimaschutz war, die Treibhausgasemissionen in Deutschland gegenüber 1990, um mindestens 40 Prozent zu senken. Das entspricht Emissionen von rund 750 Millionen Tonnen CO2eq. Dieses Ziel wäre unter normalen Umständen ohne Corona nicht erreicht worden.

Das Klima profitiert

Doch nun ist eine Situation eingetreten, die alles ändert. Die Corona-Krise und die damit verbunden, oben beschriebenen Effekte, sorgen dafür, dass das Klimaziel der Bundesregierung für 2020 nun doch erreicht, wenn nicht sogar übererfüllt wird. Ein weiterer Punkt, der dazu führte, dass es zu Emissionsminderungen 2020 kam, war der sehr milde Winter. Das hört sich an wie Ironie des Schicksals – denn die milden Temperaturen sind wohl größtenteils auf den Klimawandel zurückzuführen. Ein Klimawandel, der von uns Menschen gemacht ist.

Die Rache der Natur?

Klimaforscher warnen seit Jahren

Viele befürchten, dass die sinkenden CO2 Emissionen aufgrund der aktuellen Coronavirus Maßnahmen nur die Ruhe vor dem Sturm sind. Sobald die Pandemie eingedämmt und die Krise vorbei ist und Industrie und Wirtschaft ihre Verluste nachzuholen haben, wird in ganz Europa mit doppelter Kraft angegriffen, sodass auch die Emissionen wieder stark in die Höhe schießen werden. Da in vielen Regionen bereits Lockerungen in Kraft traten und das Leben so langsam wieder alte Formen annimmt, werden auch Umweltbelastungen in Kürze wieder steigen. Wie sich die Maßnahmen in Bezug auf den Coronavirus und dessen Ausbreitung in Zukunft gestalten und ob sie von der Politik wieder verschärft werden müssen, bleibt dabei noch offen.

 

Corona hat uns alle eiskalt erwischt und die Gesellschaft vor noch nie da gewesene Herausforderungen gestellt, nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt. Das heißt nicht, dass wir trotz der Corona Pandemie nicht auch vorausplanen und an unsere Zukunft denken können oder sollten. Denn eins hat sich auf keinen Fall geändert: eine umweltfreundliche Stromversorgung mit Solaranlage und Stromspeicher lohnt sich, daran ändert auch das Coronavirus nichts – ganz im Gegenteil. Es gibt sogar böse Zungen, die behaupten, das Virus sei eine Art „Rache der Natur“. Da wir Menschen immer mehr Lebensräume zerstören, sind Tiere genötigt immer weiter in unseren Lebensbereich vorzudringen und können so auch leichter mögliche Krankheiten übertragen. Auch wenn die Herkunft des Virus bisher nicht eindeutig geklärt ist, so bleibt diese Theorie zumindest diskutierbar.

 

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Einen Beitrag leisten

Der Umstieg ist wichtiger denn je

Gerade weil wir der Natur leider nicht sehr oft einfach so eine Pause gewähren können, die unsere Umwelt so dringend bräuchte, ist es so wichtig, dass wir an anderer Stelle weiter etwas dafür tun, den Klimaschutz voranzutreiben, denn die Coronavirus Krise wird die Natur nicht mehr lange vor weiteren Schädigungen und deren Folgen bewahren. Folgen die uns alle mit voller Härte treffen werden, und unter denen vor allem zukünftige Generationen leiden werden. Der Umstieg auf erneuerbare Energien weg von fossilen Energieträgern wie Kohle scheint unausweichlich, wenn wir uns die Meinungen gängiger Klimaforscher anhören.

Es sollte uns daher allen ein Anliegen sein, zumindest diesen einen, positiven Nebeneffekt aus der Corona Krise ein stückweit zu bewahren und auf eine grüne Alternative umzusteigen.

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Schütze unser Klima

Indem du dich mit einer Solaranlage und einem Stromspeicher unabhängig vom gängigen Strommarkt machst, tust du genau das. Du sorgst dafür, dass die Natur und unsere Umwelt einen weiteren kleinen Atemzug Pause hat uns sich regenerieren kann. Je mehr Menschen das verstehen, umso mehr Luft hat die Natur zum atmen. Denn auch wenn diese Corona Krise überwunden sein wird, die nächste, in der sich die Natur beginnt zu rächen, hat schon längst begonnen. Klimawandel und Luftverschmutzung bleiben die beiden größten globalen Herausforderungen und eine mehr als reale Gefahr für die Gesellschaft, die wir nur gemeinsam bewältigen können.

 

 

Linda Komarow

Linda Komarow