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LFP-Austausch

(Stand: März 2024)

Aktuelle Informationen

Betroffene SENEC-Kundinnen und Kunden erhalten neueste Speichertechnologie auf LFP-Basis: Kostenloser LFP-Austausch bei V2.1 und V3 sowie Home 4 Modellen mit 3.0-Batteriemodulen 
 

Die wichtigsten Details im Überblick:
 

  • Betroffene SENEC-Kundinnen und Kunden werden von SENEC - vollkommen kostenfrei - die neueste Batterietechnologie mit einem state-of-the-art Zell- und Modulaufbau erhalten 
  • Die neuen Module basieren auf Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Batterietechnologie und sind auf Basis neuester Erkenntnisse und Standards in Bezug auf Lebensdauer, Performance und Sicherheit entwickelt worden.
  • Alle betroffenen Kundinnen und Kunden erhalten ab dem zweiten Quartal 2024 eine Einladung zur Registrierung für den kostenlosen LFP-Austausch.  
  • Der LFP-Austausch wird mit Hilfe zertifizierter SENEC.Partner durchgeführt und beginnt ab dem dritten Quartal 2024

Fragen zum LFP-Austausch

Bei der bisher eingesetzten Modulgeneration (3.0) kann es in besonderen Einzelfällen technisch bedingt zu ungewollten Alterungseffekten einzelner Zellen kommen. Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Technologie-Risiko. Die Module entsprechen dem anerkannten Stand der Technik. 

Die im gesamten Markt zu beobachtenden Fälle befinden sich im normalen statistischen Umfang der technischen Restrisiken. Im direkten Vergleich mit dem gesamten Markt kommt es bei SENEC-Speichern auch nicht häufiger zu Zwischenfällen als im Markt in den vergangenen Jahren allgemein. 

Dennoch haben wir entschieden, für Kundinnen und Kunden, welche diese Module verbaut haben, auf die neueste nochmals weiterentwickelte Technologiegeneration zu wechseln. 

Kundinnen und Kunden, die bislang Speicher mit 3.0-Modulen nutzen, erhalten kostenfrei einen Austausch auf die neue Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP). Der Austausch wird voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2024 starten. Wir werden die betroffenen Kundinnen und Kunden dazu individuell informieren. 

Konkret: 

  • Kunden mit V3 Systemen erhalten das Angebot zum kostenfreien Austausch ihrer Module auf LFP-Module.   
  • Kunden mit V2.1 Systemen erhalten das Angebot zum kostenfreien Systemwechsel auf ein V3 System mit LFP-Modulen. 
  • Kunden mit Home 4 Systemen erhalten das Angebot zum kostenfreien Systemwechsel auf den neuen SENEC.Home P4 mit LFP-Modulen. 

Bis zum endgültigen LFP-Austausch verbleiben die Systeme in ihrem jeweiligen Modus. 

  • V2.1 und V3 Systeme im Konditionierungsbetrieb 
  • Home 4 Systeme im Einfahrbetrieb 
  • Einzelne Systeme verbleiben im angezeigten Fehlerstatus 

Kundinnen und Kunden deren Speicher sich im Konditionierungsbetrieb befinden steht weiterhin und bis auf Widerruf sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht unser freiwilliges Kulanzangebot* zur Verfügung. 

Ja, Sie erhalten nach erfolgreicher Registrierung zum Austausch sowohl eine Bestätigung in der App als auch eine Bestätigung per E-Mail. 

Ein zertifizierter SENEC.Partner nimmt telefonisch Kontakt mit Ihnen auf. Dieser wird gemeinsam mit Ihnen einen Termin für den LFP-Austausch vereinbaren und kann Ihnen dann offene Fragen beantworten. Das passiert voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2024. Bis dahin müssen Sie nicht weiter aktiv werden. Der SENEC.Partner kommt auf Sie zu. 

Ihr Fachpartner oder in Ausnahmefällen ein anderer zertifizierter SENEC.Partner.

Mit dem LFP-Austausch beginnen wir ab dem dritten Quartal 2024. Aktuell bereiten wir den LFP-Austausch und die dafür erforderliche Materialbeschaffung vor. Im dritten Quartal 2025 werden wir den LFP-Austausch voraussichtlich bei den letzten Kundinnen und Kunden abschließen. 

Für einen Modulaustausch benötigt der SENEC.Partner ca. 1,5 Stunden. 

Für einen Systemaustausch wird der SENEC.Partner bis zu 3 Stunden benötigen. 

Der LFP-Austausch ist eine Maßnahme zur kulanterweise Erfüllung der Qualitäts- und Leistungsversprechen aus der Bauteilegarantie. Nach Ziffer A Abs. 4 (V-Serie) bzw. Abs. 6 (Home 4) der Bauteilgarantie läuft daher der Garantiezeitraum unverändert weiter. In Folge verändert sich auch nichts an der Gewährleistungszeit durch den Fachpartner, da es sich um eine aus Kulanz durchgeführte Garantiemaßnahme der SENEC GmbH handelt. 

Fragen zum aktuellen Konditionierungsbetrieb

In diesem Systemstatus kann einerseits der Betrieb erfolgen, andererseits kann der SENEC.SmartGuard das System weiter prüfen. Im Konditionierungsbetrieb gelten die folgenden Parameter:

Der Direktverbrauch und die Einspeisung des Solarstroms sind im Konditionierungsbetrieb wie gewohnt möglich. Auch eine Strom-Speicherung bis zu rund 70 Prozent der Kapazität ist möglich. Die Be- und Entladeleistung ist nur noch oberhalb von 50 Prozent Beladung gedrosselt. Die Speicher zeigen in der App an, dass sie sich im “Konditionierungsbetrieb” befinden.

Nein. Es wird darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten. Im Konditionierungsbetrieb kann der Speicher sicher betrieben werden. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde.

Nein. Es wird darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten. Im Konditionierungsbetrieb kann der Speicher sicher betrieben werden. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde.

SENEC bietet weiterhin und bis auf Widerruf sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine freiwillige Kulanzzahlung an. Neu ab dem 1.12. ist, dass wir nun als Berechnungsgrundlage für die Kulanzzahlung alle Tage nehmen, an denen das System tatsächlich mit mehr als 70 Prozent hätte beladen werden können. Bisher wurde für jeden Tag im Konditionierungsbetrieb für alle Kunden und Kundinnen pauschal eine tägliche Beladung zu 100 Prozent angenommen.

Fortan erhalten Kunden und Kundinnen den vollen Kulanzbetrag pro Tag für alle Tage, an denen Folgendes gilt: Die Schwelle von 70 Prozent Beladung wurde erreicht und der Speicher hätte darüber hinaus weiter beladen werden können. Dies gilt unabhängig davon, ob an einem solchen Tag ein Beladungsstand von 100 Prozent erreichbar war. Für jeden dieser Tage wird eine Kulanzzahlung von 1,07 EUR getätigt. 

Die Höhe der Kulanzzahlung pro Tag bleibt auch bei der fortan tagesgenauen Abrechnung gleich: Die bekannten 7,50 EUR/Woche sind umgerechnet 1,07 EUR pro Tag.**

Die Überweisungen für den Zeitraum 01.02.-29.02.2024 sind für die KW 15 und KW 16 vorgesehen.

Fragen zur Technologie

SENEC ist grundsätzlich Technologie-offen. Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden Produkte anbieten, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen, sicher betrieben werden können und so die Energiewende in den eigenen vier Wänden ermöglicht wird. Aber auch der Einsatz verwendeter Materialien, die unter möglichst Ressourcen-schonenden Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden, spielt eine Rolle. So enthält beispielsweise LFP-Technologie grundsätzlich weder Kobalt noch Nickel.

Das Schutzkonzept SENEC.SmartGuard wird auch zukünftig zum Einsatz kommen. SENEC.SmartGuard ist ein Schutzkonzept, das wir gemeinsam mit renommierten Experten-Teams entwickelt haben und das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Software, die wir kostenlos allen Kunden zur Verfügung stellen, prüft die Betriebsdaten der Speicher und gleicht diese mit den Daten in der Batterie-Cloud ab. So werden schon kleinste Abweichungen auf Zellebene sofort erkannt und der betroffene Speicher bei Bedarf ausführlich geprüft.

Fragen zum Thema Sicherheit

Im Konditionierungsbetrieb (V2.1 und V3) oder Einfahrbetrieb (Home 4) kann der Speicher sicher betrieben werden. Kundinnen und Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde. Es wird nur darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten.

Die vorhandenen Module können sicher betrieben werden. Um Fehler aufgrund von erhöhter Alterung, die in sehr seltenen Fällen auftreten, ausschließen zu können, verbleiben die Module bis zum Austausch im sicheren Konditionierungsbetrieb (V2.1 und V3) oder Einfahrbetrieb (Home 4). 

Alle Lithium-Ionen-Batterien – und damit auch Batteriespeicher aller Bauarten – unterliegen einem allgemeinen Technologierisiko. In sehr seltenen (!) Einzelfällen kann es vorkommen, dass Batteriezellen aus Lithium-Ionen – wie auch alle anderen Energieträger – in Brand geraten können. Hierauf wird in den Benutzerhandbüchern und durch Piktogramme auf dem Gehäuse des Speichers hingewiesen. Dieses Technologierisiko gilt grundsätzlich für alle heute üblichen Arten von Batteriespeichern, gleich welcher konkret verwendeten Technologie, Bauart oder für welchen Einsatzzweck die Batterien verwendet werden.

Angesichts der wachsenden Anzahl von inzwischen (allein in Deutschland) fast einer Million verbauter Stromspeicher (Quelle: RWTH Aachen), treten hin und wieder sehr seltene technische Defekte auf. Davon ist die gesamte Speicher-Branche betroffen. Insgesamt ist die Technologie jedoch sehr sicher. Diese Einordnung ist auch führenden Branchenexperten wichtig. Nach Aussage des Experten Ralf Haselhuhn, Vorsitzender des Fachausschusses Photovoltaik bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, beträgt das Brandrisiko etwa 0,003 bis 0,007 Prozent (Quellen: Solarserver bzw. pv magazine).

Aufgrund der Neuartigkeit der Technologie und dem medialen Fokus der Energiewende, wird aber häufig und mitunter sehr ausgiebig über einzelne Fälle berichtet. Durch diese Berichterstattung wird verzerrt, dass es sich bei etwaigen Brandfällen stets um absolute Ausnahmen handelt.

*Wie bisher gewährt SENEC seinen betroffenen Kundinnen und Kunden bis auf Widerruf sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine freiwillige Kulanzzahlung.

** Die Berechnung der Kulanzzahlung im Detail:

  • Als Berechnungsgrundlage haben wir unsere größten Systeme mit 10 kWh genommen.
  • Kann ein solches System, obwohl an einem Tag genug Strom für eine volle Beladung zur Verfügung stände, aufgrund des Konditionierungsbetriebs nur zu 70 Prozent beladen werden, sollen bis zu 3 kWh (also die nicht gespeicherten 30 Prozent von 10 kWh) ausgeglichen werden.
  • Würden diese 3 kWh vollständig aus dem Netz bezogen, ergäben sich bei einem rechnerischen Strompreis von 40 Cent/kWh Kosten von 1,20 EUR für den Kunden.
  • Da diese 3 kWh aber erzeugt und ins Netz abgegeben wurden, wurde dafür die Einspeisevergütung gezahlt. Diese muss nun von den 1,20 EUR Kosten abgezogen werden: Bei 8,2 Cent/kWh Einspeisevergütung ergibt sich ein Abzug von 24,6 Cent.
  • Rein rechnerisch fallen also an diesen Tagen durch den Netzbezug Mehrkosten von rund 0,96 EUR an. Die Kulanzzahlung pro Tag beträgt aber 1,07 EUR.
  • Wir erstatten damit also rund 10 Cent mehr als eigentlich Kosten anfallen. Und bei Systemen, die kleiner als 10 kWh sind, liegt diese Differenz sogar noch deutlich höher.
  • Auch für Tage, an denen nur genug Sonnenstrom für eine maximale Beladung des Speichers von 80 Prozent oder 90 Prozent zur Verfügung stehen, liegt die Differenz deutlich höher. Denn wir zahlen den vollen Kulanzbetrag von 1,07 EUR pro Tag immer dann aus, sobald mehr als 70 Prozent Beladung hätten erreicht werden können. Dies geschieht unabhängig davon, ob an dem Tag wirklich hätten 100 Prozent erreicht werden können.