Blue background

Konditionierungsbetrieb für bestimmte Batteriespeicher

(Stand: 19.02.2024)

Aktuelle Informationen

SENEC-Kunden erhalten neueste Speichertechnologie auf LFP-Basis: Kostenloser Tausch von 3.0-Batteriemodulen bei V2.1 und V3-Modellen (Stand 24.11.23)
 

Die wichtigsten Details im Überblick:
 

  • Kunden werden von SENEC - vollkommen kostenfrei - die neueste Batterietechnologie mit einem state-of-the-art Zell- und Modulaufbau erhalten 
  • Dafür werden ab Sommer 2024 bei allen Kunden, die bisher V2.1 oder V3-Modelle mit 3.0-Batteriemodulen nutzen, kostenfrei sämtliche Module getauscht  
  • Die neuen Module basieren auf Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Batterietechnologie und sind auf Basis neuester Erkenntnisse und Standards in Bezug auf Lebensdauer, Performance und Sicherheit entwickelt worden 
  • Nach dem Austausch steht allen Kunden wieder die vollständige Speicherkapazität zur Verfügung

Fragen zum aktuellen Tauschangebot

Bei der bisher eingesetzten Modulgeneration (Modelle V2.1 und V3 mit 3.0-Modulen) kann es in besonderen Einzelfällen technisch bedingt zu ungewollten Alterungseffekten einzelner Zellen kommen. Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Technologie-Risiko. Die Module entsprechen dem anerkannten Stand der Technik.

Die im gesamten Markt zu beobachtenden Fälle befinden sich im normalen statistischen Umfang der technischen Restrisiken. Im direkten Vergleich mit dem gesamten Markt kommt es bei SENEC-Speichern auch nicht häufiger zu Zwischenfällen als im Markt in den vergangenen Jahren allgemein.

Dennoch haben wir entschieden, für Kunden, welche diese Module verbaut haben, auf die neueste nochmals weiter entwickelte Technologiegeneration zu wechseln. Bis zum Austausch verbleiben die Speicher in dem bereits bekannten Konditionierungsbetrieb mit maximal 70 Prozent Speicherkapazität. Durch unsere Kulanzzahlungen entstehen den Kunden keine finanziellen Nachteile.

Kunden, die bislang V2.1 oder V3-Modelle mit 3.0-Modulen nutzen, erhalten kostenfrei neue Module, die auf der Lithium-Eisenphosphat-Technologie basieren. Der Tausch wird voraussichtlich ab Sommer 2024 erfolgen. Wir werden die Kunden dazu individuell informieren.

Konkret ist geplant:
 

  • Kunden mit V3 Systemen erhalten das Angebot zum kostenfreien Tausch ihrer Module auf LFP-Module 
  • Kunden mit V2.1 System erhalten das Angebot zum kostenfreien Systemupgrade auf ein V3 System mit LFP-Modulen.

Die vorhandenen Module können sicher betrieben werden. Um Fehler aufgrund von erhöhter Alterung, die in sehr seltenen Fällen auftreten können, ausschließen zu können, werden die Module bis zum Austausch im sicheren Konditionierungsbetrieb mit einer maximalen Speicherkapazität von bis zu 70 Prozent laufen. Eventuell dadurch entstehende wirtschaftliche Nachteile werden bis auf weiteres durch das freiwillige Kulanzangebot* kompensiert.

Der Austausch wird über zertifizierte Partner erfolgen. Das Angebot ist für die Kunden vollkommen kostenfrei, da sowohl Material- als auch Installationskosten von SENEC getragen werden.

Die Kunden erhalten ihre Austauschtermine über einen durch SENEC zertifizierten Partner. Sie müssen dafür nicht selbst aktiv werden, sondern erhalten unaufgefordert eine Information zu ihrem Tauschtermin, sobald dieser feststeht.

Aktuell bereiten wir den Tauschprozess und die dafür erforderliche Materialbeschaffung vor. Der konkrete Tausch der Module wird aufgrund der nötigen Vorbereitung und den Vorläufen bei Produktion und Beschaffung voraussichtlich im Sommer 2024 beginnen. In der Zwischenzeit steht unseren Kunden weiterhin und bis auf Widerruf unser freiwilliges Kulanzangebot* zur Verfügung.

Bis zum endgültigen Modultausch auf LFP verbleiben die Systeme im jeweils angezeigten Fehlermodus. In der Zwischenzeit steht unseren Kunden weiterhin und bis auf Widerruf und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht unser freiwilliges Kulanzangebot* zur Verfügung.

SENEC stellt für diesen Fall Kapazitäten zur Verfügung, um den Tausch bei den Endkunden selbst durchzuführen oder einen entsprechend zertifizierten und qualifizierten Elektrik-Fachbetrieb mit dem Wechsel zu beauftragen. Wir kommen proaktiv auf Sie zu und informieren Sie zum weiteren Vorgehen.

Das ist derzeit leider noch nicht für Kunden ersichtlich. Das Team der SENEC arbeitet derzeit daran diese Information in der App zu hinterlegen. Alle betroffenen Kunden werden aktiv durch SENEC informiert.

Ja, damit SENEC.Home 4 Kunden auch am stetigen technologischen Fortschritt teilhaben können, tauscht SENEC diese Speicher ebenfalls kostenfrei mit LFP-Modulen aus. Über die Details zum Tauschangebot werden wir unsere Kundinnen und Kunden Anfang 2024 informieren.

Fragen zum aktuellen Konditionierungsbetrieb

In diesem Systemstatus kann einerseits der Betrieb erfolgen, andererseits kann der SENEC.SmartGuard das System weiter prüfen. Im Konditionierungsbetrieb gelten die folgenden Parameter:

Der Direktverbrauch und die Einspeisung des Solarstroms sind im Konditionierungsbetrieb wie gewohnt möglich. Auch eine Strom-Speicherung bis zu rund 70 Prozent der Kapazität ist möglich. Die Be- und Entladeleistung ist nur noch oberhalb von 50 Prozent Beladung gedrosselt. Die Speicher zeigen in der App an, dass sie sich im “Konditionierungsbetrieb” befinden.

Nein. Es wird darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten. Im Konditionierungsbetrieb kann der Speicher sicher betrieben werden. Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde.

Nein. Es wird darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten. Im Konditionierungsbetrieb kann der Speicher sicher betrieben werden. Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde.

SENEC bietet weiterhin und bis auf Widerruf sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine freiwillige Kulanzzahlung an. Neu ab dem 1.12. ist, dass wir nun als Berechnungsgrundlage für die Kulanzzahlung alle Tage nehmen, an denen das System tatsächlich mit mehr als 70 Prozent hätte beladen werden können. Bisher wurde für jeden Tag im Konditionierungsbetrieb für alle Kunden und Kundinnen pauschal eine tägliche Beladung zu 100 Prozent angenommen.

Fortan erhalten Kunden und Kundinnen den vollen Kulanzbetrag pro Tag für alle Tage, an denen Folgendes gilt: Die Schwelle von 70 Prozent Beladung wurde erreicht und der Speicher hätte darüber hinaus weiter beladen werden können. Dies gilt unabhängig davon, ob an einem solchen Tag ein Beladungsstand von 100 Prozent erreichbar war. Für jeden dieser Tage wird eine Kulanzzahlung von 1,07 EUR getätigt. 

Die Höhe der Kulanzzahlung pro Tag bleibt auch bei der fortan tagesgenauen Abrechnung gleich: Die bekannten 7,50 EUR/Woche sind umgerechnet 1,07 EUR pro Tag.**

Die Überweisungen für den Zeitraum 01.12.-31.12.2023 sind für die KW 8 und KW 9 vorgesehen.

Fragen zur Technologie

SENEC ist grundsätzlich Technologie-offen. Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Kunden Produkte anbieten, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen, sicher betrieben werden können und so die Energiewende in den eigenen vier Wänden ermöglicht wird. Aber auch der Einsatz verwendeter Materialien, die unter möglichst Ressourcen-schonenden Bedingungen gewonnen und verarbeitet werden, spielt eine Rolle. So enthält beispielsweise LFP-Technologie grundsätzlich weder Kobalt noch Nickel.

Das Schutzkonzept SENEC.SmartGuard wird auch zukünftig zum Einsatz kommen. SENEC.SmartGuard ist ein Schutzkonzept, das wir gemeinsam mit renommierten Experten-Teams entwickelt haben und das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Software, die wir kostenlos allen Kunden zur Verfügung stellen, prüft die Betriebsdaten der Speicher und gleicht diese mit den Daten in der Batterie-Cloud ab. So werden schon kleinste Abweichungen auf Zellebene sofort erkannt und der betroffene Speicher bei Bedarf ausführlich geprüft.

Fragen zum Thema Sicherheit

Im Konditionierungsbetrieb kann der Speicher sicher betrieben werden. Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, da die Maßnahme zentral von SENEC via Fernwartung umgesetzt wurde. Es wird nur darum gebeten, den Speicher nicht vom Internet zu trennen oder auszuschalten.

Die vorhandenen Module können sicher betrieben werden. Um Fehler aufgrund von erhöhter Alterung, die in sehr seltenen Fällen auftreten können, ausschließen zu können, werden die Module bis zum Austausch im sicheren Konditionierungsbetrieb mit einer maximalen Speicherkapazität von bis zu 70 Prozent laufen. Eventuell dadurch entstehende wirtschaftliche Nachteile werden bis auf weiteres durch das freiwillige Kulanzangebot* kompensiert.

Alle Lithium-Ionen-Batterien – und damit auch Batteriespeicher aller Bauarten – unterliegen einem allgemeinen Technologierisiko. In sehr seltenen (!) Einzelfällen kann es vorkommen, dass Batteriezellen aus Lithium-Ionen – wie auch alle anderen Energieträger – in Brand geraten können. Hierauf wird in den Benutzerhandbüchern und durch Piktogramme auf dem Gehäuse des Speichers hingewiesen. Dieses Technologierisiko gilt grundsätzlich für alle heute üblichen Arten von Batteriespeichern, gleich welcher konkret verwendeten Technologie, Bauart oder für welchen Einsatzzweck die Batterien verwendet werden.

Angesichts der wachsenden Anzahl von inzwischen (allein in Deutschland) fast einer Million verbauter Stromspeicher (Quelle: RWTH Aachen), treten hin und wieder sehr seltene technische Defekte auf. Davon ist die gesamte Speicher-Branche betroffen. Insgesamt ist die Technologie jedoch sehr sicher. Diese Einordnung ist auch führenden Branchenexperten wichtig. Nach Aussage des Experten Ralf Haselhuhn, Vorsitzender des Fachausschusses Photovoltaik bei der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, beträgt das Brandrisiko etwa 0,003 bis 0,007 Prozent (Quellen: Solarserver bzw. pv magazine).

Aufgrund der Neuartigkeit der Technologie und dem medialen Fokus der Energiewende, wird aber häufig und mitunter sehr ausgiebig über einzelne Fälle berichtet. Durch diese Berichterstattung wird verzerrt, dass es sich bei etwaigen Brandfällen stets um absolute Ausnahmen handelt.

Allgemeine Fragen zum Vorfall

Die Ursachenanalyse hat gezeigt, dass es bei der bisher eingesetzten Modulgeneration (Modelle V2.1 und V3 mit 3.0-Modulen) in besonderen Einzelfällen technisch bedingt zu ungewollten Alterungseffekten einzelner Zellen kommen kann.

Hierbei handelt es sich um ein allgemeines Technologie-Risiko. Die Module entsprechen dem anerkannten Stand der Technik. Die im gesamten Markt zu beobachtenden Fälle befinden sich im normalen statistischen Umfang der technischen Restrisiken. Im direkten Vergleich mit dem gesamten Markt kommt es bei SENEC-Speichern auch nicht häufiger zu Zwischenfällen als im Markt in den vergangenen Jahren allgemein.

Dennoch haben wir entschieden, für Kunden, welche diese Module verbaut haben, auf die neueste nochmals weiter entwickelte Technologiegeneration zu wechseln. Bis dieser Wechsel abgeschlossen ist, können wir mit dem Konditionierungsbetrieb das Risiko von Einzelfällen mit besonderen Alterungseffekten weitgehend ausschließen.

Wir sind im engen Austausch mit den zuständigen Behörden und informieren diese immer transparent.

*Wie bisher gewährt SENEC seinen Kunden bis auf Widerruf sowie ohne Anerkennung einer Rechtspflicht eine freiwillige Kulanzzahlung.

** Die Berechnung der Kulanzzahlung im Detail:

  • Als Berechnungsgrundlage haben wir unsere größten Systeme mit 10 kWh genommen.
  • Kann ein solches System, obwohl an einem Tag genug Strom für eine volle Beladung zur Verfügung stände, aufgrund des Konditionierungsbetriebs nur zu 70 Prozent beladen werden, sollen bis zu 3 kWh (also die nicht gespeicherten 30 Prozent von 10 kWh) ausgeglichen werden.
  • Würden diese 3 kWh vollständig aus dem Netz bezogen, ergäben sich bei einem rechnerischen Strompreis von 40 Cent/kWh Kosten von 1,20 EUR für den Kunden.
  • Da diese 3 kWh aber erzeugt und ins Netz abgegeben wurden, wurde dafür die Einspeisevergütung gezahlt. Diese muss nun von den 1,20 EUR Kosten abgezogen werden: Bei 8,2 Cent/kWh Einspeisevergütung ergibt sich ein Abzug von 24,6 Cent.
  • Rein rechnerisch fallen also an diesen Tagen durch den Netzbezug Mehrkosten von rund 0,96 EUR an. Die Kulanzzahlung pro Tag beträgt aber 1,07 EUR.
  • Wir erstatten damit also rund 10 Cent mehr als eigentlich Kosten anfallen. Und bei Systemen, die kleiner als 10 kWh sind, liegt diese Differenz sogar noch deutlich höher.
  • Auch für Tage, an denen nur genug Sonnenstrom für eine maximale Beladung des Speichers von 80 Prozent oder 90 Prozent zur Verfügung stehen, liegt die Differenz deutlich höher. Denn wir zahlen den vollen Kulanzbetrag von 1,07 EUR pro Tag immer dann aus, sobald mehr als 70 Prozent Beladung hätten erreicht werden können. Dies geschieht unabhängig davon, ob an dem Tag wirklich hätten 100 Prozent erreicht werden können.