Status Wiederinbetriebnahme

(Stand: 14.07.2022)

Auf einen Blick: Aktueller Status Speicherbetrieb

Wir haben Anfang März Stromspeicher der Modelle SENEC.Home V3 hybrid, SENEC.Home V3 hybrid duo und SENEC.Home V2.1 zentral in einen geregelten Standby-Modus versetzt. Mit den Updates der vergangenen Wochen ist es uns gelungen, nahezu alle Systeme wieder in Betrieb zu nehmen. Sie laufen mit 100% Ladekapazität und stellen wieder die volle Leistung zur Verfügung. Und dank SENEC.SmartGuard ist der Speicher sicherer denn je. Das System prüft kontinuierlich die Betriebsparameter bis auf Ebene der einzelnen Batteriezellen und verbessert die Lebensdauer Ihres Speichers. Zudem erkennt SENEC.SmartGuard kleinste Abweichungen auf Zellebene, wie zum Beispiel sehr selten vorkommende unerwünschte Alterungseffekte und Zellschädigungen und kann vorbeugend tätig werden.

Kunden erhalten damit den sichersten und langlebigsten SENEC Speicher, den es je gab. Auch künftig werden wir mit diesem lernenden System unsere Technologie für unsere Kunden ständig weiterentwickeln und optimieren.

 

Details 

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Informationen zum Thema noch einmal kompakt zusammengestellt. Wir möchten zwei Punkte vorwegschicken, die uns wichtig sind:  

  • Unser Handeln wird von einer klaren Prämisse bestimmt: maximale Sicherheit. Ihr ordnen wir alles unter. Das galt für die vorsorgliche Aktivierung des Standby-Modus‘ genauso wie für den Prozess der Wiederinbetriebnahme. 
  • UND: SENEC Speicher sind sicher. Und sie bleiben es auch in Zukunft. Nur wir geben 10 Jahre Garantie auf 100% Kapazität unserer Speicher. 

 

Wie läuft die Wiederinbetriebnahme? Wo stehen wir? 

Standby

Nahezu alle Systeme sind wieder in Betrieb. Sie laufen mit 100% Speicherkapazität und stellen wieder die volle Leistung zur Verfügung. (>> vgl. Grafik: Gruppe 1). Daneben sehen wir zwei kleinere Gruppen von Systemen im Feld, die sich wie folgt darstellen: 

Systeme, bei denen weitere Prüfungen erforderlich sind, bevor die vollständige Inbetriebnahme abgeschlossen werden kann. Das heißt explizit nicht, dass diese Systeme defekt sind. Diese Systeme verbleiben zur Prüfung vorerst in Fernabschaltung und sind sicher. (>> vgl. Grafik: Gruppe 2)

Bei diesen Systemen sind noch weitere Tests erforderlich, bevor eine Wiederinbetriebnahme erfolgen kann. Wir prüfen die Systeme der Gruppe 2 intensiv. Dies erfolgt primär per Fernwartung. Dabei ist es möglich, dass diese Speicher für einige Zeit und wiederholt kurz aktiv sind. Dies geschieht stets mit einem begleitenden Monitoring durch unser Wartungsteam. Sollten sich dabei Auffälligkeiten zeigen, geht das System direkt wieder in den Stand-by-Modus. Dieses Verhalten des Systems ist normal, Teil des Analyse-Prozesses und ein Schritt auf dem von uns versprochenen Weg, dass am Ende alle Kunden wieder einen voll funktionstüchtigen Speicher zur Verfügung haben. Es kann bei diesen Anlagen auch ein Serviceeinsatz oder ein Modulwechsel erforderlich werden. Dies wird individuell entschieden; Kunden und Fachpartner werden wir dann im Einzelfall dazu informieren. 

Es wurden zudem Speicher identifiziert, bei denen wir bereits heute wissen, dass ein Modultausch erforderlich sein wird. (>> vgl. Grafik: Gruppe 3)

Bei diesen Systemen wissen wir schon heute, dass ein Modultausch erforderlich ist. Diese Anlagen verbleiben in der Fernabschaltung. Wir informieren dazu gezielt den jeweiligen Fachpartner und die Kunden, um die nächsten Schritte zu besprechen.  Leider ist die Situation auf dem weltweiten Beschaffungsmarkt sehr angespannt; aber wir tun alles, um auch für diese Systeme schnellstmöglich eine individuelle Lösung bereitzustellen. 

Was war die Ursache dieser Vorfälle?

Seit der Abschaltung haben wir Tag und Nacht mit Hochdruck daran gearbeitet, Ursache und Hergang der Ereignisse zu identifizieren. Wir haben alle verfügbaren Kräfte auf dieses Thema gesetzt; sowohl intern als auch extern. Wir haben in intensiver Zusammenarbeit mit renommierten Experten umfassende Analysen zu Ursache und Hergang der Vorfälle durchgeführt. Wir wissen nun grundsätzlich, was sich ereignet hat: Ursächlich war eine weder für uns noch für externe Experten im Vorfeld erkennbare, kleinste Schädigung auf Zellebene. Diese Schädigung löste einen Kurzschluss in der Zelle aus. Solche Schädigungen sind sehr selten; noch seltener führen sie zu den beobachteten Effekten. 

 

Wie lassen sich solche Vorfälle künftig verhindern?

Gemeinsam mit renommierten Experten haben wir SENEC.SmartGuard entwickelt. Dieses System prüft kontinuierlich die Betriebsparameter bis auf Ebene der einzelnen Batteriezelle und erkennt kleinste Abweichungen auf Zellebene, wie zum Beispiel sehr selten vorkommende unerwünschte Alterungseffekte und kann vorbeugend tätig werden. So ist das System in der Lage, zuverlässig einen sich möglicherweise anbahnenden Zelldefekt zu erkennen und proaktiv jede Gefährdung zu beseitigen, indem die Software den Speicher automatisch abschaltet, sobald eine Abweichung erkannt wird. Zudem verbessert das System die Lebensdauer Ihres Speichers. 

 

Wie funktioniert SENEC.SmartGuard im Detail?

Das System SENEC.SmartGuard besteht aus mehreren Elementen: dem kontinuierlichen Monitoring aller Speicher, Prüfung der Betriebsparameter, Überwachung und Diagnose der Module und Zellen und der daraufhin folgenden Optimierung des Betriebs.

 

(>> vgl. Grafik: Gruppe 4)

Wir prüfen ständig die Betriebsdaten der Speicher. Dies erfolgt sowohl auf dem Speicher direkt als auch mittels Big Data Analyse der Betriebsdaten aller Speicher. Sollten unsere Systeme Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten feststellen, gehen diese Anlagen automatisch vorsorglich in die Fernabschaltung für eine ausführliche, individuelle Prüfung des Systems. Die Prüfung erfolgt durch uns. Kunden und Fachpartner müssen nicht aktiv werden. Dieses Vorgehen ist der Grund, warum einige wenige Systeme aus dem laufenden Betrieb in die Fernabschaltung zurückgehen. Und es zeigt, dass der neue Schutzmechanismus greift.   

Unser neues Sicherheitskonzept verbessert sowohl die Sicherheit als auch das Batteriemanagement nachhaltig und unterstützt einen langlebigen und leistungsfähigen Betrieb der Speicher. Zusätzlich unterstützen wir mit der neuen Optimierung des Ladeverhaltens die Lebensdauer der Batteriezellen maßgeblich.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir arbeiten intensiv daran, dass alle Kunden schnellstmöglich wieder einen Speicher zur Verfügung haben, der vollumfänglich und im Regelbetrieb funktioniert. Sorgfältiges Vorgehen und maximale Sicherheit haben für uns höchste Priorität. Unseren Kunden und Fachpartnern danken wir nochmals für Ihre Geduld in den vergangenen Wochen. Danke, dass Sie uns und unseren Produkten vertrauen. 

Hier finden Sie weitere Antworten

FAQ Hier finden Sie weitere Antworten

Einzelne Systeme können temporär in der Fernabschaltung verbleiben. Dies heißt nicht, dass diese Systeme grundsätzlich defekt sind, sondern dass eine zusätzliche Überprüfung und voraussichtlich auch ein Modultausch erforderlich sind. SENEC oder ein SENEC Fachpartner melden sich hierzu direkt bei den Kunden; sie müssen nicht selbst aktiv werden. Erforderliche Austauscharbeiten erfolgen für die Kunden selbstverständlich kostenfrei und SENEC kommt für die erforderlichen Arbeiten sowie die auszutauschenden Teile auf. Bis die Speicher wieder mit 100% Speicherkapazität aktiv sind, wird unseren Kunden weiterhin ein Kulanzangebot zur Verfügung stehen. 

Mit SENEC.SmartGuard prüfen wir ständig die Betriebsdaten der Speicher. Dies erfolgt sowohl auf dem Speicher direkt als auch mittels Big Data Analyse der Betriebsdaten aller Speicher. Sollten unsere Systeme in Einzelfällen Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten feststellen, gehen diese Anlagen automatisch vorsorglich in die Fernabschaltung für eine ausführliche, individuelle Prüfung des Systems. Dies heißt ausdrücklich nicht, dass Ihr System defekt ist. Es bedeutet lediglich, dass der neue Schutzmechanismus greift. Die Prüfung erfolgt durch uns. Kunden und Fachpartner müssen nicht aktiv werden. Dieses Vorgehen ist der Grund, warum einige wenige Systeme aus dem laufenden Betrieb in die Fernabschaltung zurückgehen. Und es zeigt, dass der neue Schutzmechanismus greift. Selbstverständlich gilt auch in diesem Fall unser Kulanzangebot.  

Unsere Speichersysteme sind nach den geltenden Sicherheitsvorschriften und Normen geprüft und zertifiziert. Wir stehen zu unserem Anspruch und zu unserem Wort – höchste Sicherheit, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung gelten heute wie auch in Zukunft. Wir haben umfassende Analysen zu Ursache und Hergang vorgenommen. Zudem haben wir in Zusammenarbeit mit externen Experten ein neues Schutz- und Monitoringkonzept entwickelt: SENEC.SmartGuardDieser neue Schutzmechanismus bleibt selbstverständlich weiter aktiv. 

Das System prüft kontinuierlich die Betriebsparameter bis auf Ebene der einzelnen Batteriezelle und erkennt kleinste Abweichungen auf Zellebene, wie zum Beispiel sehr selten vorkommende unerwünschte Alterungseffekte und kann vorbeugend tätig werden. So ist das System in der Lage, zuverlässig einen sich möglicherweise anbahnenden Zelldefekt zu erkennen und proaktiv jede Gefährdung zu beseitigen, indem die Software den Speicher automatisch abschaltet, sobald eine Abweichung erkannt wird. Zudem verbessert das System die Lebensdauer Ihres Speichers. 

Sie erhalten damit den sichersten und langlebigsten SENEC Speicher, den es je gab. Auch künftig werden wir mit diesem lernenden System unsere Technologie für Sie ständig weiterentwickeln und optimieren. 

Dass der Speicher sich im Standby-Modus befindet, erkennen Sie an dem Hinweis „Fernabschaltung“ im Display.

Der Standby-Modus bedeutet konkret: Der PV-Wechselrichter bleibt in der Regel aktiv. Der Direktverbrauch und die Einspeisung von selbst erzeugtem Solarstrom sind weiter möglich. Lediglich eine Stromspeicherung und Entnahme von Batteriestrom erfolgt im Standby-Modus nicht, da sie galvanisch vom Leistungsfluss getrennt sind. Der standardmäßige Strom-Hausanschluss ist von der Maßnahme nicht betroffen; die Stromversorgung der Haushalte ist also gesichert.

Nein. Der PV-Wechselrichter bleibt in der Regel aktiv. Der Direktverbrauch und die Einspeisung von selbst erzeugtem Solarstrom sind weiter unverändert und mit gleicher Leistung möglich. Lediglich eine Stromspeicherung und Entnahme von Batteriestrom erfolgt im Standby-Modus nicht, da sie galvanisch vom Leistungsfluss getrennt sind. Es ist möglich, dass die Anzeige über Strom-Erzeugung und -Verbrauch in der App nicht korrekt ausgegeben wird. Das liegt daran, dass der Speicher keine Steuerung mehr übernimmt. Die tatsächliche PV-Leistung bleibt jedoch unverändert und ist vollständig nutzbar.

Eine Überhitzung/Überlastung der Solaranlage aufgrund der Speicherabschaltung ist nicht möglich.

Die aktuell avisierten Standby-Zeiträume sind unkritisch. Wo nötig, haben wir eine Grundladung hergestellt, die die Batteriemodule schützt.

Grundsätzlich ist die Funktionsweise einer Wärmepumpe unabhängig vom Speichersystem gegeben. Es kann im Einzelfall Setups geben, in denen die Funktionalität der Wärmepumpe durch die Speicherabschaltung eingeschränkt ist. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Fachpartner oder SENEC, sollte dies bei Ihnen der Fall sein.

Alle an die Notstromversorgung des Speichers angeschlossenen Verbrauchsgeräte, z.B. Router oder Heizungssteuerung, sind ebenfalls vom Standby-Modus betroffen und werden nicht mehr mit Strom versorgt. Sie müssten dann an die reguläre Stromversorgung des Hauses angeschlossen werden. Kontaktieren Sie bitte in diesem Fall Ihren Fachpartner oder unsere Hotline per Telefon +49 341 870 570 oder Mail an [email protected].

Je nach Anlagen-Setup kann es sein, dass auch eine Wallbox von dem Standby-Modus betroffen ist und E-Fahrzeuge nicht mehr daran geladen werden können. Kontaktieren Sie bitte in diesem Fall Ihren Fachpartner oder unsere Hotline per Telefon +49 341 870 570 oder Mail an [email protected].

Die für die Dauer des Standby-Modus im Rahmen einer Kulanzregelung* gezahlten 25 EUR je angebrochener Woche ab dem 9. März gelten pro Speicher. Das bedeutet konkret: Es können pro Kunde selbstverständlich alle installierten Speicher geltend gemacht werden. Die dazu benötigten Daten erheben wir im Rahmen der Abwicklung der Auszahlung. Die auszuzahlende Kulanzsumme pro Speicher ermitteln wir individuell für die Systeme – abhängig von der genauen Dauer der Fernabschaltung. 

Mit der Abwicklung einer ersten Teilzahlung des Kulanzbetrags haben wir Mitte Juni begonnen. Alle Kunden, die in den vergangenen Wochen unter senec.de/25 ihre Kontaktdaten hinterlegt haben und an die die erste Auszahlung erfolgt ist, wurden bereits individuell angeschrieben. Kunden, die ihre Kontaktdaten noch nicht unter senec.de/25 hinterlegt haben, sollten dies nun zügig nachholen, so dass auch für sie eine Auszahlung vorbereitet werden kann. Für Kunden, die ihre Daten bereits hinterlegt haben, besteht kein weiterer Handlungsbedarf.   

 

*ohne Anerkennung einer Rechtspflicht   

Durch sukzessive Softwareupdates wurde die Leistung wieder auf das bekannte ursprüngliche Niveau gebracht. Zusätzlich unterstützen wir mit der neuen Optimierung des Ladeverhaltens die Lebensdauer der Batteriezellen maßgeblich.

Bei einzelnen Systemen konnten wir leider nicht alle für die aktuelle Phase der Wiederinbetriebnahme notwendigen Schritte abschließen. Dies heißt ausdrücklich nicht, dass diese Systeme defekt sind. Es handelt sich um Systeme, die sich nicht in der Fernabschaltung befinden, sondern zusätzlich noch durch die Funktion „Ausschalten“ deaktiviert worden sind. Wir brauchen für die Durchführung der nächsten Schritte die Unterstützung der Besitzer. Wir haben diese Kunden gezielt angeschrieben und eine Beschreibung angefügt, wie sie nun verfahren sollten. Wichtig ist, dass nur Kunden, die von uns dazu eine gesonderte Mail erhalten haben, so verfahren. Sofern Sie keine entsprechende E-Mail erhalten haben, gehört Ihr System nicht dazu. D.h. Sie müssen jetzt nicht weiter aktiv werden. Ihr System wird von uns mittels Fernwartung Zug um Zug wieder in Betrieb genommen. 

Bei einigen wenigen Anlagen haben intensive Untersuchungen leider gezeigt, dass sie nicht per Fernwartung auf einen Betriebsmodus gebracht werden können, der unseren internen Qualitäts- und Leistungsstandards entspricht. Daher werden wir bei diesen Systemen Batteriemodule tauschen. Die Austauscharbeiten erfolgen für die Kunden selbstverständlich kostenfrei. SENEC kommt für die erforderlichen Arbeiten sowie die auszutauschenden Teile auf. 

Auch im Falle eines Modultauschs steht unseren Kunden weiterhin ein Kulanzangebot zur Verfügung, bis wieder 100% Speicherkapazität erreicht werden. Die Kulanzhöhe richtet sich nach der individuellen Situation: 

  • Situation I: Einzelne Module werden entnommen und der Speicher wieder in Betrieb genommen: Kunden erhalten 8 EUR je entnommenem Modul und angebrochener Woche. 

  • Situation II: Der Speicher verbleibt bis zur vollständigen Wiederinbetriebnahme in Fernabschaltung oder alle Batteriemodule werden entnommen: Kunden erhalten unverändert 25 EUR je Speicher und angebrochener Woche. 

Mit Abschluss aller Maßnahmen wird die jeweils individuelle Kulanzzahlung berechnet und automatisch zur Auszahlung gebracht.