Ladestationen für Elektroautos in der Nähe finden, Kosten und Lade-Optionen
E-Autos sind auf dem Vormarsch – und mit ihnen der Ausbau der öffentlichen E-Ladestationen. Laut der monatlich aktualisierten Übersicht der Bundesnetzagentur gibt es mit Stand erster April 2026 insgesamt 149.002 öffentlich zugängliche Ladepunkte in Deutschland, und zusätzlich mehr als 51.000 Schnellladepunkte. Das ist weit mehr als das doppelte als noch im vor vier Jahren.
Trotz dieser positiven Entwicklung stellt das öffentliche Ladenetz die E-Auto-Nutzer*innen vor Herausforderungen. Durch die unterschiedlichen Anbieter gibt es eine Vielzahl verschiedener Tarifmodelle und auch die Bedienung der Ladesäulen ist nicht einheitlich. Dazu kommt: Das Ladenetz ist nicht überall gleich gut ausgebaut, sodass häufig Apps oder Ladekarten nötig sind, um spontan eine freie Ladesäule in der Nähe zu finden.
Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag einen einfachen Zugang zum Thema „E-Mobilität und Ladestationen“ bieten, Ihre wichtigsten Fragen beantworten und Ihnen die Möglichkeiten von Deutschlands größtem Schnellladenetz zeigen. Unser klickbares Inhaltsverzeichnis hilft Ihnen bei der schnellen Navigation.
Das erwartet Sie hier:
Alle öffentlichen Ladepunkte für E-Autos auf einen Blick
Öffentliche Ladepunkte schnell und zuverlässig per App finden
E-Mobilität in einem einheitlichen, deutschlandweiten Ladenetz
Was kostet das Laden im deutschlandweiten Schnellladenetz?
Selbst erzeugten Solarstrom an der öffentlichen Ladestation laden
Noch einen Schritt weiter: E-Mobilität europaweit gedacht
Wie finde ich schnell alle Ladepunkte auf der interaktiven Karte?
Wie entwickelt sich die Infrastruktur der E-Ladestationen in Zukunft weiter?
Alle öffentlichen Ladepunkte auf einen Blick
Die Bundesnetzagentur versucht Nutzer*innen einen jeweils aktuellen Überblick über die Anzahl und Verteilung der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland zu geben. Unter anderem veröffentlicht sie auf ihrer Website zur E-Mobilität jeden Monat das sogenannte Ladesäulenregister mit einer Auflistung der öffentlichen Ladepunkte, deren Betreibern und der genauen Adresse mit Koordinaten.
Das Register bietet einen guten ersten Überblick über die Ladeinfrastruktur, ist aber nicht wirklich praxistauglich:
- Es ist nicht direkt online einsehbar, sondern muss als Excel- oder .csv-Tabelle heruntergeladen werden.
- Die Liste zeigt die Ladesäulen verschiedenster Betreiber an. Dazu gehören die großen überregionalen Anbieter, regionale Stromversorger und Ladesäulen-Betreiber, die keine eigenen Tarife haben. Der Blick ins Register verrät Nutzer*innen also nichts über die geltenden Tarife und Bedingungen an der jeweiligen Ladesäule.
- Das Ladesäulenregister zeigt nur die Ladesäulen der Betreiber an, die einer Veröffentlichung durch die Bundesnetzagentur zugestimmt haben. Das heißt, es sind nicht alle öffentlichen Ladestationen erfasst, sodass einige Betreiber möglicherweise nicht in der Liste erfasst sind.
Wer mit dem E-Auto unterwegs ist und spontan eine freie Ladesäule sucht, ist daher mit einer E-Mobility-App besser beraten.
Öffentliche Ladepunkte schnell und zuverlässig per App finden
Es gibt eine Vielzahl verschiedener Apps, die freie Ladestationen in der Nähe anzeigen und alle relevanten Infos zu Steckertypen, Betreibern und Kosten bieten. Auch Google Maps zeigt mittlerweile Ladestationen im gewünschten Umkreis an, inklusive Bildern und Bewertungen des jeweiligen Ladepunkts.
Schwierig wird es für E-Auto-Fahrer*innen, die nach den Ladestationen eines bestimmten Betreibers suchen. In vielen Apps kann man zwar den Ladesäulen-Betreiber in der Kartenansicht sehen, man kann aber nicht gezielt nach Betreibern filtern.
Wenn Sie also Ihr E-Fahrzeug zum gewohnten Tarif eines bestimmten Anbieters laden möchten, ist die App oder eine Online-Ladekarte des jeweiligen Anbieters die beste Wahl, wie zum Beispiel die EnBW mobility+ App und die interaktive Ladekarte der EnBW.
E-Mobilität in einem einheitlichen, deutschlandweiten Ladenetz
Jahrelang waren wir es gewohnt, zum Tanken einfach an der nächsten Tankstelle anzuhalten und das Auto vollzutanken – schnell, einfach und immer nach dem gleichen Prinzip. Genau diesen Komfort wünschen sich Nutzer*innen verständlicherweise auch beim öffentlichen Laden Ihres E-Autos:
- Das Laden soll einfach und ohne langes Suchen möglich sein.
- Der Ladevorgang soll einheitlich und kostentransparent ablaufen.
- Das Laden sollte schnell gehen – auch damit andere Nutzer*innen nicht auf eine freie Ladesäule warten müssen.
- Das Laden soll nachhaltig sein, im Idealfall mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Der ADAC hat die Schnellladeinfrastruktur an deutschen Autobahnen analysiert. Das Ergebnis: An vielen Standorten gibt es weiterhin zu wenige Ladepunkte und die verfügbare Ladeleistung reicht häufig nicht für ein schnelles und zuverlässiges Laden aus.
Eine unübersichtliche Lade-Infrastruktur ist aber nicht nur unerfreulich, sie behindert indirekt auch den Ausbau der E-Mobilität: Menschen, die sich eigentlich für ein E-Auto interessieren, entscheiden sich möglicherweise dagegen, weil ihnen das tägliche Laden zu kompliziert ist.
Sicher und einfach laden in Deutschlands größtem Schnellladenetz
Eine gute Lösung für schnelles, komfortables Laden ist das Ladenetz der EnBW. Die EnBW ist Deutschlands größter Elektromobilitätsanbieter und als bester Ladenetzbetreiber ausgezeichnet. Für das größte Schnellladenetz Deutschlands setzt die EnBW auf ein Netzwerk aus Partnern, mit denen sie in ganz Deutschland Ladestationen an Supermärkten, in Innenstädten, auf öffentlichen Parkplätzen sowie an Autobahnen und Landstraßen in Betrieb nimmt.
Der größte Vorteil für die Nutzer*innen: Sie laden ihr E-Auto überall zu einheitlichen Preisen, unabhängig vom Standort und von der Tages – oder Jahreszeit. Die Ladesäulen rechnen nach kWh ab – So zahlen Sie nur das, was Sie wirklich verbrauchen.
Ein weiterer Pluspunkt des europaweiten Schnellladenetzes ist, dass Sie Ihr Fahrzeug praktisch „nebenbei“ schnellladen können, während Sie einkaufen oder zu Mittag essen. Die EnBW-Ladesäulen bieten nämlich zusätzlich eine Schnellladefunktion, bei der das E-Auto in nur fünf Minuten genug Strom für die nächsten 100 km Reichweite lädt.
Auch wer sich in erster Linie aus Nachhaltigkeitsgründen für ein E-Auto entscheidet, profitiert vom EnBW-Ladenetz: An allen EnBW mobility+ Ladestationen laden Nutzer*innen ihr E-Auto mit 100 % Ökostrom aus Wasserkraft.
Was kostet das Laden im deutschlandweiten Schnellladenetz?
Alle E-Auto-Fahrer*innen können die mehr als 900.000 Ladepunkte der EnBW in Deutschland und Europa zu einheitlichen Tarifen nutzen. Bezahlt wird der Ladevorgang per App, mit einer Ladekarte oder einem Guthaben-Code. Dabei sind alle Zahlvorgänge übersichtlich in einem Konto zusammengefasst.
Am einfachsten ist das Laden mit der EnBW mobility+ App. Die App ist als beste Lade-App Deutschlands ausgezeichnet und bietet nicht nur verschiedene Zahlungsoptionen, sondern auch eine interaktive Übersicht über alle freien Ladepunkte in der Nähe.
Die Kosten für einen Ladevorgang sind überall im EnBW-Schnellladenetz einheitlich und variieren nur hinsichtlich des gewählten Tarifs.
Selbst erzeugten Solarstrom an der öffentlichen Ladestation laden
Solaranlagenbetreiber*innen, die einen Stromspeicher und eine Wallbox haben, laden ihr E-Auto zu Hause mit selbst erzeugtem Solarstrom. Mit der Cloud-Lösung SENEC.Cloud können sie den Solarüberschuss aber nicht nur im Speicher zuhause, sondern auch als virtuelles Stromguthaben speichern und ihn bei Bedarf flexibel nutzen – auch für das Laden Ihres E-Autos unterwegs.
Als 100 %ige Tochter der EnBW profitiert SENEC vom größten Schnellladenetz Deutschlands und ermöglicht SENEC-Kund*innen günstiges und nachhaltiges Laden mit Solarstrom überall in Deutschland und in vielen Ländern Europas. Dazu braucht es neben der SENEC.Cloud nur das Zusatzpaket SENEC.Cloud to go und die mobility+ App.
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Noch einen Schritt weiter: E-Mobilität europaweit gedacht
Deutschlandweit bequem, sicher und schnell zu einheitlichen Preisen laden – das sind schlagkräftige Argumente für die E-Mobilität. Aber wie wäre es, wenn Sie Ihr E-Auto nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern europaweit zu den gleichen Konditionen laden könnten, etwa auf Urlaubsfahrten oder beim Pendeln in die Nachbarländer?
Mit dem EnBW HyperNetz ist dies schon heute möglich. Das stetig wachsende Schnellladenetz der EnBW umfasst bereits mehr als 900.000 Ladenpunkte in Deutschland und 17 weiteren Ländern Europas – und täglich kommen neue hinzu.
Damit gelten die einheitlichen Preise der EnBW-Tarife unter anderem auch für die folgenden europaweiten Ladepunkte:
- Österreich
- Schweiz
- Belgien
- Frankreich
- Italien
- Liechtenstein
- Luxemburg
- Niederlande
- Dänemark
- Kroatien
- Polen
- Schweden
- Slowakei
- Slowenien
- Spanien
- Tschechien
Dafür müssen Sie nicht Kunde oder Kundin bei der EnBW oder bei SENEC sein – alles, was Sie zum Laden im HyperNetz benötigen, ist die EnBW mobility+ App oder eine EnBW-Ladekarte. Wo sich die nächste freie Ladesäule befindet, sehen Sie auf einen Blick in der interaktiven Ladestationskarte der EnBW mobility+ App.
Wie finde ich schnell alle Ladepunkte auf der interaktiven Karte?
Wenn Sie die EnBW mobility+ App zum Bezahlen nutzen, benötigen Sie keine zusätzliche Ladestationen-App mehr, um verfügbare Ladepunkte in der Nähe zu finden. Die App beinhaltet nämlich eine interaktive, in Google Maps integrierte Ladestationenkarte. Auf dieser Karte sehen Sie auf einen Blick, wie weit der nächste Ladepunkt der EnBW oder eines Roaming-Partners entfernt ist.
Sie können direkt erkennen, ob eine Ladestation derzeit frei (grün) oder belegt (rot) ist. Beim Klicken auf den jeweiligen Kartenpunkt erhalten Sie alle relevanten Informationen zur Ladestation, etwa welchen Steckertyp die Station hat, welche Bezahloptionen es gibt und wer der Betreiber ist.
Wie entwickelt sich die Infrastruktur der E-Ladestationen in Zukunft weiter?
Zum 1. Januar 2026 verzeichnete die Bundesnetzagentur einen E-Ladestationen-Anstieg von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dennoch bleibt die Versorgungslücke groß: In mehr als drei von zehn Gemeinden gibt es noch keinen einzigen öffentlichen Ladepunkt.
Das ursprüngliche Ziel von einer Million Ladepunkten bis 2030 ist inzwischen umstritten. Die neue Bundesregierung legte daher im November 2025 einen überarbeiteten Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 vor, der auf ein bedarfsgerechtes und nutzerfreundliches Netz setzt – statt auf bloße Mengenziele. Parallel dazu sollen im Rahmen des Deutschlandnetzes bis Ende 2026 rund 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte an über 1.000 Standorten entstehen: Bundesregierung Autobahn GmbH des Bundes
Auch das Laden zu Hause wird gezielt gefördert: 500 Millionen Euro stellt der Bund bereit, um Wallboxen in Mehrparteienhäusern zu unterstützen.
Auf EU-Ebene bringt 2026 mehr Einheitlichkeit: Die AFIR-Verordnung schreibt standardisierte Daten und den Kommunikationsstandard Plug & Charge für neue Ladepunkte vor. Zukunftsweisend ist zudem das bidirektionale Laden, das Fahrzeuge künftig auch als Energiespeicher für das Stromnetz nutzbar macht.
Das Schnellladenetz der EnBW ist insofern genau auf dem richtigen Weg. Aber auch in Zukunft werden die meisten Nutzer*innen vermutlich die Kombination aus Wallbox zu Hause und öffentlichem Ladenetz bevorzugen, um ihr E-Auto mit größtmöglicher Flexibilität und trotzdem komfortabel beladen zu können.
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