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SENEC.Cloud Support

26.09.2023

SLP vs. TAF7 – was steckt dahinter?

SLP (Standardlastprofil)
Beim SLP gibt es zwei Wege:

  1. Ohne Meldung: Wenn Sie Ihren Zählerstand nicht durchgeben, wird Ihr Verbrauch geschätzt. Dafür wird auf Ihren Vorjahresverbrauch geschaut und ein sogenanntes Standardlastprofil darübergelegt – also eine typische Verbrauchskurve für Ihre Verbrauchergruppe.
  2. Mit monatlicher Meldung: Wenn Sie Ihren Zählerstand z.B. zum Monatsende im Kundenportal eintragen, sehen wir ganz genau, wie viel Strom Sie in diesem Monat verbraucht haben – sagen wir 200 kWh. Für die Abrechnung reicht aber nicht nur die Zahl. Damit klar ist, wann dieser Verbrauch angefallen ist, wird er mit dem Standardlastprofil verteilt: Das Profil legt fest, wie sich dein Monatsverbrauch typischerweise über die einzelnen Tage und Stunden verteilt. Ihre 200 kWh werden also quasi „auf die Zeitachse gestreckt“. Kurz gesagt: Mit Meldung bekommen Sie eine exakte Abrechnung für den Monat (statt eine Schätzung fürs Jahr) – aber die Feinstverteilung basiert immer noch auf Durchschnittswerten aus dem Standardlastprofil. Echtzeitdaten liefert erst ein Smart Meter.
     

TAF7 (Smart Meter)
Hier wird’s richtig smart: Ihr Zählerstand wird alle 15 Minuten automatisch erfasst und anonymisiert übermittelt. Dadurch entsteht ein sehr genaues Bild deines Verbrauchs – und Sie können gezielt von niedrigen Börsenstrompreisen profitieren.
Der Vorteil: Sie müssen nie wieder selbst ablesen. Ihr Zähler sendet die Daten direkt über ein sogenanntes Gateway (die Kommunikationsbox fürs Netz) an uns.

Wichtig zu wissen:
Ein digitaler Zähler mit Display ist nicht automatisch ein Smart Meter. Erst wenn ein Gateway draufkommt, wird aus einer modernen Messeinrichtung ein intelligentes Messsystem.

 

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