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Große Glühbirne

Strom selbst erzeugen

Strom kommt aus der Steckdose. Oder nicht? Wir kennen alle die Folgen der Stromerzeugung für Mensch und Umwelt, und über steigende Strompreise müssen wir uns auch ärgern. Es gibt aber auch gute Entwicklungen. Die Photovoltaik, das heißt die Stromerzeugung aus Sonnenlicht, ist weltweit auf dem Vormarsch. Sie ist klimafreundlich und mittlerweile die günstigste Art der Stromerzeugung. Hausbesitzern bietet sie die Chance, sich selbst mit Strom zuversorgen - umweltfreundlich und kostengünstig. Der eigene Stromversorger zu werden, ist gar nicht schwierig. Wir zeigen, wie es geht.

Jetzt unabhängig werden von steigenden Strompreisen

Warum Strom selbst erzeugen?

Die Strompreise für private Haushalte steigen unaufhaltsam. Mittlerweile zahlen die Menschen im Durchschnitt mehr als 30 Cent für eine Kilowattstunde, und niemand kann absehen, wie stark der Preis in den kommenden Jahren steigen wird. Hausbesitzer müssen das aber nicht mitmachen. Denn sie können die Energiewende selbst in die Hand nehmen. Und damit sagen sie auch den steigenden Strompreisen „Auf Nimmerwiedersehen“.

Versorg dich selbst mit Solarstrom. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach und einem Stromspeicher im Haus. Das rechnet sich, weil nicht alle Preise immer nur steigen. Solaranlagen sind nämlich in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Du wirst unabhängig von ständig steigenden Strompreisen und machst deine eigene Energiewende.

Für die eigene Stromversorgung mit Solarstrom sprechen folgende Gründe:

öko-icon

 

Du schützt Umwelt und Klima.

Effizienz

 

Du wirst unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Geld

 

Du senkst deine Kosten für den Strom und sparst richtig Geld.

 

 

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Photovoltaikanlage Haus Garten Ratgeber

Wie kann ich meinen Strom selbst erzeugen?

Wer sich selbst mit Strom versorgen möchte, braucht erst einmal eine Photovoltaikanlage. Die besteht aus Solarmodulen, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen. Damit alleine kannst du etwa ein Viertel deines Strombedarfs selbst decken. Wenn du dazu einen Stromspeicher installierst, steigerst du deinen Autarkiegrad – also den Anteil deines Stromverbrauchs, den du selbst erzeugst – auf etwa drei Viertel. Mit einer Strom Cloud machst du dich sogar vollständig unabhängig von externen Stromversorgern. Wenn du dich selbst versorgst, bekommst du deinen Strom also nicht über das Stromnetz von außen geliefert sondern von deinem eigenen Dach.

Welche baulichen Voraussetzungen sind notwendig, um Strom selbst zu erzeugen?

Ein paar Sachen solltest du beachten. Da ist zuallererst die Ausrichtung des Daches. Da die Sonne mittags im Süden steht, wenn sie die meiste Kraft hat, ist ein Süddach für die größtmögliche Ausbeute an Solarstrom ideal. Aber auch nach Südosten oder Südwesten ausgerichtete Dächer sind sehr gut geeignet. Das heißt aber nicht, dass du unbedingt ein Süddach brauchst. Ost-West-Dächer bieten sich auch für die Erzeugung von Solarstrom an. Da sich die Stromerzeugung dadurch gleichmäßiger über den Tag verteilt und die Mittagsspitze kleiner wird, hat eine Ost-West-PV-Anlage trotz der etwas geringeren Stromausbeute sogar Vorteile gegenüber einer nach Süden ausgerichteten Anlage, wenn du auf Eigenverbrauch setzt. Nicht geeignet sind eigentlich nur Norddächer.

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PV Modul

Neigung des Daches

Der Neigungswinkel spielt für den Ertrag ebenfalls eine Rolle, es ist aber nicht so, dass es Neigungswinkel gibt, die eine Nutzung ausschließen. Der Installateur kann durch das Anbringen der Module das Optimum herausholen, und auf Flachdächern lässt sich der bestmögliche Neigungswinkel durch die entsprechende Unterkonstruktion erreichen.

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Dächer

Dachformen für Photovoltaikanlagen

Für Photovoltaik geeignet sind fast alle gängigen Dachformen und Materialien. Lediglich Sonderformen wie Reetdächer oder andere Naturmaterialien eignen sich nicht. Bei manchen Dacharten sind spezielle Unterkonstruktionen erforderlich, das kann der Installateur deines Vertrauens dir aber sagen. Selbstverständlich spielt die Größe des Daches eine Rolle. Wie viel Platz steht auf dem Dach zu Verfügung und reicht das aus? Dachfenster, Schornsteine oder Gauben verringern die vorhandene Fläche ebenso wie eventuell bereits vorhandene Sonnenkollektoren zur Warmwassererzeugung. 

  • Für ein Kilowatt installierte Photovoltaik-Leistung brauchst du etwa 5 bis 6 Quadratmeter Dachfläche
  • Das Dach sollte nicht verschattet sein, etwa durch einen großen Baum. Wer im Herbst und Winter plant, sollte bedenken, dass so ein Baum im Sommer ganz anders aussieht.
  • Eine Baugenehmigung brauchst du in der Regel nicht, es sei denn, dein Haus ist denkmalgschützt. Frag aber zur Sicherheit bei deiner Stadt oder Gemeinde nach.

Tipp: In vielen Bundesländern, Kreisen und Städten gibt es mittlerweile Solarkataster, die du online einsehen kannst. Diesen bietet einen guten ersten Eindruck, wie gut dein Haus geegignet ist.

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Fachpartner mit Kundin und Stromspeicher

Wer berät mich?

Solaranlage und Stromspeicher gibt es nicht im Baumarkt, und das aus guten Gründen. Eine umfassende Beratung vom Fachmann ist unerlässlich, und Anlagen dürfen auch nur von Elektrikern angeschlossen werden. In jeder Region finden Hausbesitzer Betriebe, die Photovoltaikanlagen und Stromspeicher installieren. Um einen solchen Betrieb zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst einfach im Internet suchen, in Lokalzeitung oder auf Hausbaumessen deiner Region fündig werden oder du fragst Freunde oder Bekannte die bereits eine Anlage auf dem Dach haben, nach ihren Erfahrungen. Am einfachsten ist es, bei uns anzufragen. Wir arbeiten mit mehr as 700 zertifizierten Partnerbetrieben zusammen, die für unsere Produkte speziell geschult sind. Auch in deiner Nähe haben wir einen zuverlässigen und erfahrenen Partner für dich.

So erkennst du einen guten Solarteur

  • Er bietet er dir an, das Haus persönlich in Augenschein zu nehmen, bevor er ein Angebot erstellt.
  • Er fragt nach deinen Erwartungen und Wünschen.
  • Er erläutert beim Vor-Ort-Termin, wie alles installiert wird.
  • Ihr sucht den Aufstellort des Speichers gemeinsam aus.
  • Er bespricht das Angebot persönlich mit dir.
  • Er kann Referenzen vorweisen.

So erkennst du ein gutes Angebot

  • Die Auslegung der Anlage ist dargelegt,am besten mit Dachzeichnung.
  • Die einzelnen Positionen sind detailliert aufgeführt.
  • Dem Angebot liegt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei.
  • Der Solarteur informiert über Fragen wie Anmeldung, Inbetriebnahme oder Genehmigungen.

So wirst Du zum Eigenversorger

  • Prüfe, ob dein Dach geeignet ist.
  • Recherchiere Installateure und Solarteure in deiner Nähe oder melde dich bei SENEC an.
  • Finde den passenden Betrieb und hole ein Angebot ein.
  • Stelle einen Förderantrag, wenn möglich.
  • Kläre die Finanzierung.
  • Suche einen Steuerberater auf.
  • Beauftrage die Installation.
  • Melde den Stromspeicher nach der Installation im Marktstammdatenregister an.
  • Schließe einen Cloud-Vertrag ab
  • Mach deine erste Umsatzsteuervoranmeldung (oder lasse sie machen)

Und schon bist du dein eigener Stromversorger!

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