Lohnt sich jetzt schon ein Elektroauto?

klimafreundliches Autofahren

Elektromobilität mit SENEC

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sich immer mehr Deutsche für ein Elektroauto entscheiden. Zum einen steigt das Umweltbewusstsein der Menschen endlich etwas gegen den Klimawandel zu tun. Zum anderen führten Skandale wie der Diesel-Skandal zum Misstrauen gegenüber der Automobilbranche. Im Jahr 2015 wurde zum ersten Mal öffentlich, dass Volkswagen die Abgaswerte seiner Fahrzeuge im hohen Maße manipuliert hatte.

 

Vor allem aber sorgt die Verbesserung der E-Auto in Bezug auf ihre Reichweite, ihren Komfort und die Wirtschaftlichkeit zu einem Anstieg der Elektromobilität. Immer mehr Menschen leben und arbeiten außerdem in den deutschen Städten, und saubere Luft bedeutet Lebensqualität. Mit Elektroautos lässt sich der Schadstoffausstoß in den Ballungsgebieten verringern und die Menschen können leichter durchatmen.

 

Vorteile der Elektromobilität mit SENEC

 

Statt an herkömmlichen Tankstellen das Auto mit Diesel oder Benzin voll zu tanken, nutzen Besitzer eines Elektroautos eine der mehr als 7.800 Ladestationen in Deutschland, um ihr E-Fahrzeug aufzuladen. Die nächste Ladestation muss dann erst nach mehr als 300 bei einem Tesla und nach mehr als 200 Kilometern bei einem BMW i3 angefahren werden. Deutschlandweit gibt es sogenannte Schnell-Ladestationen. Nach nur 30 Minuten Laden ist der Tesla dann wieder bereit bis zu 270 Kilometer zurück zu legen. Ein BMW i3 beispielsweise lädt 39 Minuten an einer Schnell-Ladestation und ist dann wieder startklar.
Wie viel Strom beim Fahren verbraucht wird, hängt dabei ganz vom Modell ab. Der BMW i3 beispielsweise verfährt 13,1 bis 13,6 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Die durchschnittliche Lebensdauer der E-Auto-Akkus liegt aktuell bei ungefähr acht Jahren. Mithilfe von Technologie und Fortschritt wird sich diese aber in den kommenden Jahren noch deutlich steigern, so dass die Elektrofahrzeuge auch dabei den herkömmlichen Autos mit einer Lebensdauer von durchschnittlich 12 Jahren nicht mehr unterlegen sind.

 

Reicht der Strom, wenn bald jeder ein E-Auto fährt?

 

Sowohl die Sprit- als auch die Strompreise stiegen in den letzten Jahren kontinuierlicher an. Wo liegt also der finanzielle Vorteil der Elektromobilität gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren?
Mit der SENEC.Cloud To Go lässt sich der eigene Solarstrom an mehr als 60.000 E-Ladesäulen europaweit tanken. Die SENEC.Cloud To Go ist ein Zusatzpaket der SENEC.Cloud, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage und einem SENEC-Speicher gebucht werden kann.
Damit Kunden ihren eigenen Solarstrom in ihr E-Auto tanken können, kooperiert SENEC mit dem Dienstleister Plugsurfing. Ein Tankchip, auf dem die entsprechenden Kundendaten gespeichert sind, stellt die Verbindung zur SENEC.Cloud > her und garantiert, dass an der Ladesäule Strom aus der eigenen Solaranlage ins Elektroauto getankt wird. Mögliche Gebühren für Tank-Standzeiten an den Ladestationen werden mit dem Strom in der PV-Anlage verrechnet, sodass am Ende die Gebühren sowohl für Tank und Standzeit entfallen. Die Sorge, dass der Strom nicht reicht, wenn jetzt jeder auf E-Autos umsteigt, kann damit genommen werden.

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Keine KFZ-Steuer für E-Autos

 

Einen steuerlichen Vorteil haben Besitzer eines reinen Elektroautos wie dem Nissan Leaf oder dem E-Golf von VW. Die KFZ-Steuer für reine Elektrofahrzeuge fällt die ersten fünf bzw. zehn Jahre, je nach Erstzulassung, komplett weg. So arbeitet auch die Bundesregierung daran, durch Förderprogramme wie diesem die Elektromobilität und damit auch die Energiewende voranzutreiben.
Nicht ganz steuerfrei, aber trotzdem gut gefördert sind Hybridautos. Im Gegensatz zum reinen E-Fahrzeug besitzt ein Hybrid neben dem Elektromotor noch einen Verbrennungsmotor. Welche der beiden Varianten ist nun umweltfreundlicher?
Solange der Strom für das Elektroauto aus regenerativen Quellen bezogen wird, hat das reine Elektroauto hier ganz klar die Nase vorn. Es hat gar nicht die Möglichkeit auf fossile, umweltschädigende Kraftstoffe zurück zu greifen. Andererseits werden für die Akkus von E-Fahrzeugen seltene Metalle wie Lithium verwendet, was ein großer Minuspunkt für die Ökobilanz der E-Flitzer ist. Wenn der Abbau der Metalle jedoch sozial- und umwelterträglich stattfindet, können auch umweltbewusste Menschen beruhigt Auto fahren. Letztendlich gilt aber trotzdem: Wer seine Öko-Bilanz aufpolieren möchte, fährt lieber Rad oder geht zu Fuß.

 

Zwischen Quote, Kaufprämie und Verboten

 

Das Fahren mit Elektroauto soll komfortabler werden. Neben dem Wegfall der KFZ-Steuer hat die Bundesregierung weitere Anreizpunkte für die Käufer geschaffen. Fahrer von Elektrofahrzeugen dürfen beispielsweise die Busspur nutzen. Außerdem gibt es Parkplätze nur für Elektrofahrzeuge, was vor allem in den Großstädten ein großer Vorteil gegenüber den Besitzern klassischer Fahrzeuge ist.
Trotz aller Bemühungen haben es Bundesregierung und Automobilhersteller schwer, die selbst gesetzten Ziele zu erreichen. Bisher resultiert der Umsatz von BMW, Volkswagen und Co. weiter aus der klassischen Produktion von Benzinern und Diesel-Fahrzeugen. Die E-Mobilität macht nur einen kleinen Anteil der Gewinne aus. Das Ziel der Bundesregierung bis 2020 mehr als eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren zu sehen, scheint bereits mehr utopisch als realistisch.

 

Elektromobilität heißt in die Zukunft investieren

 

Die Entscheidung, sich ein Elektroauto anzuschaffen, trifft jeder selbst. Neben den zahlreichen Vergleichstests in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Komfort von Benzinern und E-Autos ist es vor allem die innere Einstellung, die Menschen zum Kauf eines Elektrofahrzeugs bewegt. Der Markt für E-Mobilität wächst zwar langsam, aber dennoch können Interessierte schon heute aus mehr als 60 E-Autos und Hybriden wählen. In Zukunft werden noch weitere dazu kommen und neue Baureihen entstehen. So ist für 2020 beispielsweise eine Neuauflage des beliebten VW-Bulli mit Elektromotor geplant und auch Porsche stellte auf der IAA 2015 bereits mit dem Porsche Mission E eine Edelvariante des Elektroautos für 2019 vor.
Vor allem China setzt auf Elektromobilität. Das Land möchte schon im Jahr 2030 komplett auf Elektro- und Hybridfahrzeuge umgestiegen sein. Nach dem Beschluss des Fahrverbots von Diesel-Autos in deutschen Städten klingt ein solches Vorhaben auch für Deutschland nicht abwegig.
 

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Linda Komarow
ÜBER DEN AUTHOR

Linda Komarow

„Schreiben ist eine köstliche Sache, nicht mehr länger man selbst zu sein, sich aber in einem Universum zu bewegen, das man selbst erschaffen hat.“ Das ist das faszinierende für mich. Schon früh konnte ich mich dafür begeistern in eine andere Welt einzutauchen und nach meinem Studium der Germanistik kann ich das nun bei SENEC ausleben.